Aktuelles

Spürnasen helfen im Kampf gegen Schweinepest

Spürnasen helfen im Kampf gegen ASP

Stand 19.11.2020

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Ab 2.11.2020 gilt eine neue Verordnung bzgl. Corona!

Die dynamische Lage und das hohe Infektionsgeschehen führten zu einem gemeinsamen Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz zur Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung.
Betroffen von den Einschränkungen sind in erster Line alle Arten von Versammlungen, die der Unterhaltung dienen!

Nun ist Jagd zwar für die meisten von uns eine Aufgabe, der wir uns mit Leidenschaft widmen, doch ganz sicher dient Jagd nicht in erster Linie der Unterhaltung. Das bedeutet, ebenso wie z.B. Mitgliederversammlungen, sind Gesellschaftsjagden oder Jagdgebrauchshundeprüfungen nicht von dem aktuellen Versammlungsverbot betroffen

Nach der am 2.11. gültigen Corona-VO es Landes Baden-Württemberg $1a sind Versammlungen, die der Unterhaltung dienen, im November nicht erlaubt. Das trifft jedoch weder auf die Ausbildung noch auf die Prüfung von Jagdgebrauchshunden zu, wie auch nicht auf die Durchführung von Bewegungsjagden.

Noch nicht eindeutig ist aus meiner Sicht, wie es sich bzgl. der Übernachtungen im Zusammenhang mit einer Gesellschaftsjagd oder Hundeprüfung verhält. Wir werden versuchen, hierzu kurzfristig eine Klärung herbeizuführen.

In der Anlage sende ich Ihnen ein Schreiben des MLR, das nochmal die eindeutige Rechtslage zur Durchführung von Gesellschaftsjagden untermauert.

Hinweise Drückjagden nach CoronaVO Stand 01.11.2020

Muster Hygienekonzept DJ Stand 01.11.2020

Liebe Vertreter der Mitgliedsvereine,
bitte informieren Sie auch Ihre Mitglieder.

Jagden sind grundsätzlich möglich. Wer die Notwendigkeit sieht, eine Jagd in diesem für viele Menschen stark eingeschränkten Monat November durchzuführen, kann und darf dies mit einem angemessenen Hygienekonzept auch tun. Wenn eine Jagd durchgeführt wird, sollte dies auch so effizient wie möglich geschehen. Es macht keinen Sinn eine Jagd durchzuführen, wenn dann am Ende die Hälfte der Teilnehmer fehlt.

Wenn die Jagden stattfinden und ein geeignetes Hygienekonzept dargelegt wird, sollten wir auch unsere Zusagen einhalten.  Andererseits sollte sich jeder Jagdveranstalter sorgfältig hinterfragen, ob die jeweilige Jagd wirklich in diesem Monat stattfinden soll und muss.

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Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden in Baden-Württemberg – auch im Revier unter Auflagen möglich!


Stand: 15.06.2020

Mit Wirkung zum 15. Juni 2020 tritt wieder eine neue Version der Corona-Verordnung in Kraft. Eine Änderung zum 29. Juni 2020 ist bereits veröffentlicht.
Außerdem sollen am 23. Juni 2020 weitere Änderungen im Rahmen einer neu gefassten konsolidierten Corona-Verordnung beschlossen werden, die ebenfalls zum Monatsende in Kraft treten sollen.

Die Lage bzgl. des SARS-CoV-2 Virus in Baden-Württemberg, Deutschland und der ganzen Welt ist weiterhin sehr dynamisch und von Ungewissheit geprägt. Demzufolge werden sich vermutlich auch weiterhin die Vorordnungen und Regelungen wiederholt und in relativ kurzen Abständen verändern.

Wir werden Sie zwar über wesentliche Änderungen, die unser Vereinsleben, die Ausbildung in Hundeführerkursen und das Abhalten von Prüfungen betreffen, weiterhin informieren, möchten Sie jedoch trotzdem auffordern, die Änderungen der Rechtslage selbst aktiv im Auge zu behalten.
(z.B. unter www.baden-wuerttemberg.de)

Grundsätzlich gilt: Die in der CoronaVO dargestellten Maßnahmen des Infektionsschutzes (Abstandsregelungen, Vermeidung von Personenansammlungen, Mund-Nasenbedeckung, Alltagsmaske) werden, auch wenn diese im Einzelfall nicht vorgeschrieben sein sollten, von der Landesregierung dringend empfohlen.

Konkret gelten für unseren Übungs- und Trainingsbetrieb in Baden-Württemberg in der Jagdgebrauchshundeausbildung folgende Regelungen:

Letztlich sind sowohl die allgemeine Corona-Verordnung des Landes als auch in Teilen die Coronoa-Verordnung Sportstätten zu beachten

Grundsätzlich sind seit 15. Juni 2020 in Baden-Württemberg im öffentlichen Raum wieder Gruppen bis zu 10 Personen und außerhalb des öffentlichen Raum bis zu 20 Personen gestattet.

Bei Trainingsgruppen gilt jedoch weiterhin, dass der Abstand von 1,5m eingehalten werden soll, und bei Trainingseinheiten mit Laufwegen je Teilnehmer 40 qm zur Verfügung stehen sollen.

Wie bereits oben ausgeführt, sollen diese zum Teil nicht konsistenten Regelungen in einer neuen Verordnung, die am 23. Juni beschlossen und zu Ende Juni in Kraft treten soll, zusammengefasst werden.

Bis dahin möchte ich Sie bitten, in den Ausbildungskursen und bei den evtl. schon stattfindenden Prüfungen die Abstandsregelungen weiterhin zu beachten.

Auch ist es weiterhin erforderlich, die Namen aller Trainings- beziehungsweise Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, sowie den Namen der verantwortlichen Person in jedem Einzelfall zu dokumentieren.

Mit Gruppen von 10 Personen im öffentlichen Raum und 20 Personen außerhalb des öffentlichen Raums können wir mit geeigneten organisatorischen Maßnahmen und einem gewissen Mehraufwand sowohl unsere Ausbildungskurse als auch unsere Prüfungen vollständig abbilden. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Zu unseren Vereinsveranstaltungen:

Aktuell sind Veranstaltungen bis 99 Personen (ohne das technische oder künstlerische Personal) unter vielfältigen Hygieneauflagen erlaubt. Es ist angekündigt, dass es hier am 23. Juni Erleichterungen beschlossen werden sollen.

Bei den Fragen zu Fristen, erforderlichen Wahlen, satzungsgemäß vorgeschriebenen Versammlungen u.v.m. hat sich durch das Covid-19-Abmilderungsgesetz vieles geändert.

So ist es auch ohne entsprechende Regelung in der Satzung möglich, Mitgliedern die Teilnahme an einer Versammlung und die Ausübung ihrer Mitgliederechte im Wege der elektronischen Kommunikation oder über schriftliche Stimmabgabe zu ermöglichen.

Bei anstehenden Wahlen besteht keine Gefahr, dass eine Amtszeit abläuft, ohne dass ein Nachfolger gewählt wurde. Durch das Gesetz wurde geregelt, dass die Vorstände auch ohne eine entsprechende Satzungsregel solange im Amt bleiben, bis eine Wiederwahl oder die Wahl eines Nachfolgers oder eine Abberufung erfolgt.

Die aktuelle Entwicklung gibt Grund zur Hoffnung, dass es von der Rechtslage möglich sein wird, die fälligen Versammlungen zumindest mit bis zu 99 Teilnehmern vernünftig abhalten zu können. Offen bleibt die Frage, wie es bei Veranstaltungen mit über 100 Personen weitergehen wird.
Im Hinblick auf die Risiken einer Veranstaltung mit vielen überregional angereisten Teilnehmern lohnt es sich jedoch in jeder Versammlungsgröße, je nach Brisanz der anstehenden Themen, auch darüber nachzudenken, ob man vielleicht eine virtuelle Sitzung auf Basis einer Videokonferenz oder eines Onlinestreamings mit schriftlicher Stimmabgabe in Betracht ziehen möchte.

Und auch heute noch eine persönliche Anmerkung zum Schluss:
ab morgen gibt es die Corona-Warn-App! https://www.coronawarn.app/de
Diese App wird nicht das Allheilmittel sein, sie kann nur ein Baustein sein, aber ein wichtiger Baustein! Doch den größten Nutzen wird die App nur dann zeigen können, wenn möglichst viele Menschen diese App auch nutzen!
Gestern hat mir jemand geschrieben, er sei noch unschlüssig, ob er die App installieren wird.
Meine Antwort war:
Was gibt es da abzuwägen, der einzige potentielle Nachteil ist ein geringfügig höherer Stromverbrauch!
Ansonsten ist es im schlimmsten Fall zwecklos, und im besten Fall rettet es Leben, möglicherweise auch Deines oder das Deiner Freunde!
Wenn etwas nichts kostet und nichts schadet, aber das Potential hat, Leben zu retten, fällt mir die Entscheidung ausgesprochen leicht.

In diesem Sinne möchte ich Sie bitten, auch mitzumachen und die App zu nutzen!
Die bessere Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten wird uns helfen, das Risiko einer unkontrollierbaren weiteren Infektionswelle zu verringern und der sogenannten „Normalität“ wieder ein kleines Stückchen näher zu kommen!

Nur zusammen kommen wir weiter!

Beste Grüße, viel Gesundheit und Waidmannsheil!
Wilfried Schlecht
Vorsitzender
JGHV Landesverband Baden-Württemberg e.V.

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Ausbildung von Jagdgebrauchshunden in Baden-Württemberg – auch im Revier möglich!


Stand: 13.05.2020

Inzwischen haben wir auf unsere Anfrage hin eine Klarstellung vom MLR enthalten, in der nun die Durchführung von Hundeführerkursen für Jagdgebrauchshunde in Kleingruppen im Jagdrevier geregelt ist. Wir möchten uns an dieser Stelle beim MLR für die schnelle Unterstützung herzlich bedanken!

Aufgrund der besonderen Dynamik der Situation ist auch weiterhin mit kurzfristigen und wiederholten Änderungen der Corona-Verordnungen und damit der für uns gültigen Regelungen zu rechnen. Bitte behalten Sie deshalb Änderungen der Rechtslage aktiv im Auge.

Grundsätzlich gilt: Die in der CoronaVO dargestellten Maßnahmen des Infektionsschutzes (Abstandsregelungen, Vermeidung von Personenansammlungen, Mund-Nasenbedeckung, Alltagsmaske) werden, auch wenn diese im Einzelfall nicht vorgeschrieben sein sollten, von der Landesregierung dringend empfohlen.

Konkret gelten für unseren Übungs- und Trainingsbetrieb in Baden-Württemberg in der Jagdgebrauchshundeausbildung folgende Regelungen:

Die Hundeausbildung ist in ungedeckten öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten (Freiluftsportanlagen) nach den nachstehenden Maßgaben des § 1 Absatz 2 CoronaVO Sportstätten zulässig:
· Es muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden.
· Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen (inkl. Kursleiter) erfolgen.
· Für jede Trainings- und Übungsmaßnahme ist eine verantwortliche Person zu benennen, die für die Einhaltung der vorgenannten Regeln verantwortlich ist.
· Die Namen aller Trainings- beziehungsweise Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, sowie der Name der verantwortlichen Person sind in jedem Einzelfall zu dokumentieren.
· Die benutzten Gegenstände, müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden, wenn sie an andere Personen ausgehändigt bzw. von mehreren Personen genutzt werden.
· Kontakte außerhalb der Trainings- und Übungszeiten sind auf ein Mindestmaß zu beschränken, dabei ist die Einhaltung eines Sicherheitsabstands von mindestens 1,5 Metern zu gewährleisten; falls Sanitäreinrichtungen vorhanden sind, sind die unter „Anhang allgemeine Regeln“ angeführten Punkte zu beachten.

Übungen im Jagdrevier:

Bei Übungseinheiten zur Jagdhundeausbildung im Revier sind nach der Corona-Verordnung Sportstätten vom 10. Mai nun auch außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege mehr als fünf Personen im Revier zulässig, wenn die Übung so gestaltet ist, dass für Übungsgruppen von jeweils maximal 5 Personen mindestens jeweils (pro Gruppe) 1000 qm zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gelten auch für solche Übungen die oben dargestellten Regelungen des § 1 der Corona-Verordnung Sportstätten.

Was bedeutet das für uns?

Wir können in Baden-Württemberg unter Beachtung der Auflagen unsere Hunde sowohl in entsprechenden Ausbildungsstätten als auch im Jagdrevier in Kleingruppen bis zu fünf Personen inkl. Kursleiter ausbilden!
Bei den Übungseinheiten im Revier ist darauf zu achten, dass wir uns mit der Gruppe nicht auf Wegen oder Straßen aufhalten, die dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind!

Natürlich bedeutet die Einschränkung auf Kleingruppen einen deutlichen Mehraufwand, aber diese Einschränkung betrifft nahezu alle nicht beruflichen Bereiche im ganzen Bundesland, damit eben auch uns. Durch die Möglichkeit zu gegebener Zeit mit den Gruppen ins Revier zu gehen, ist dennoch sichergestellt, dass wir die Hunde bzw. Hundeführer in allen Belangen der Jagdgebrauchshundeausbildung anleiten und unterstützen können.

Dies ist ein wichtiger Schritt, der uns auch die Chance eröffnet, nach hoffentlich bis dahin weiteren Erleichterungen, die Hunde im Herbst entsprechend prüfen zu können.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten, und unterstützen Sie die Ausbilder dabei, die Hundekurse in Kleingruppen zu organisieren. Wenn wir genügend erfahrene Hundeführer als Helfer finden, die in den Hundekursen jeweils eine Kleingruppe übernehmen können, wird es uns zusammen gelingen, auch unter den besonderen Schwernissen durch die Coronakrise, unsere Hundeführer erfolgreich dabei zu unterstützen, aus ihrem jungen Hund einen brauchbaren, gut ausgebildeten Jagdgebrauchshund zu formen. Helfen Sie mit!

Beste Grüße, viel Gesundheit und Waidmannsheil!
Wilfried Schlecht
Vorsitzender
JGHV Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Anhang allgemeine Regeln
· Von der Teilnahme am Trainings- und Übungsbetrieb ausgeschlossen sind Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.
· Falls Toiletten die Einhaltung dieses Sicherheitsabstands nicht zulassen, sind sie zeitlich versetzt zu betreten und zu verlassen.
· Umkleiden und Sanitärräume bleiben mit Ausnahme der Toiletten geschlossen.
· In den Toiletten ist ein Hinweis auf gründliches Händewaschen anzubringen; es ist darauf zu achten, dass ausreichend Hygienemittel wie Seife und Einmalhandtücher zu Verfügung stehen; sofern dies nicht gewährleistet ist, müssen Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden.

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Corona – bitte haben Sie Geduld!


Stand: 14.04.2020

Liebe Jagdgebrauchshundefreunde,

derzeit bestimmt Corona unser aller Leben, wie kein anderes Thema Zeit meines Lebens zuvor.

Vieles, was uns vor Wochen noch als besonders wichtig erschien, verblasst vor der Sorge um unsere Liebsten!

Die Gesundheit unserer Familien und Freunde, der Zusammenhalt der Gesellschaft über Partei- und Altersgrenzen hinweg, ja das Schicksal der Gesellschaft, das sind die wirklich wichtigen Dinge des Lebens!

So schlimm Corona auch ist, es hat zumindest ein Gutes:

Vielen wurde wieder in Erinnerung gebracht, worauf es wirklich ankommt im Leben!

Auch unsere Hundeprüfungen sind eindeutig nachrangig im Vergleich zum Überleben vieler Mitbürger und im Vergleich zu den harten Prüfungen, vor die uns alle das Leben derzeit stellt! Trotzdem verstehe ich, dass es für einige von Ihnen, die einen jungen Hund führen wollen, eine drängende Frage ist, wie es weiter gehen wird.

Vor dem Hintergrund von Corona und der aktuellen Lage hat der Jagdgebrauchshundverband vorige Woche seine Mitgliedsvereine aufgefordert, dieses Jahr keine Frühjahrsprüfungen mehr durchzuführen, selbst wenn dies möglicherweise in einzelnen Ländern nach dem 19. April nicht mehr verboten sei.

Es ist mir völlig unverständlich, dass nun, wenn auch zum Glück nur sehr vereinzelt, diese Entscheidung in Frage gestellt wird und stattdessen die Durchführung von Frühjahrsprüfungen trotz Corona gefordert wird.

Liebe Jagdgebrauchshundefreunde, die Frühjahrsprüfungen in diesem Jahr abzusagen ist der einzige verantwortungsvolle Weg. Wir dürfen weder die Gesundheit und das Leben der Prüfungsteilnehmer gefährden, noch die Bedenken von Politik und Gesellschaft ignorieren. Die ganze Welt befindet sich im Ausnahmezustand, da dürfen, können und wollen wir nicht so tun, als würde uns das nicht betreffen!

Aktuell arbeiten die Zuchtvereine in Abstimmung mit dem JGHV daran, allen Hundeführern zu gegebener Zeit eine geeignete Lösung anzubieten. Wie diese aussehen kann, hängt jedoch in Teilen auch davon ab, wie sich die Sachlage weiter entwickeln wird und kann deshalb heute noch gar nicht entschieden sein.

Zwar ist die Lage nicht mehr so dynamisch wie in den letzten Wochen, trotzdem ist es für nach wie vor in allen Bereichen ein Navigieren auf Sicht, keiner weiß was die Zukunft bringt! Das gilt für alle, Politik, Wirtschaft und jeden einzelnen von uns. Es ist nicht absehbar, wie umfangreich die Einschränkungen im Herbst noch sein werden. Der französische Staatspräsident hat zu Ostern das französische Volk informiert, dass er davon ausgeht, dass die Schließung der Grenzen bis September aufrecht erhalten bleibt, ebenso wie viele andere Maßnahmen. Andere Länder, einige Ministerpräsidenten und natürlich der amerikanische Präsident preschen hingegen vor und fordern eine rasche „Normalisierung“. In einem Punkt sind sich dann doch wieder alle einig:  Nichts wird wieder so, wie es war. Die „Normalisierung“ wird zwar kein komplettes Herunterfahren des öffentlichen Lebens mehr sein, sich aber von unserem gewohnten Leben vor Corona immer noch sehr stark unterscheiden und mit vielen, derzeit noch gar nicht voll absehbaren Einschränkungen verbunden sein.

Lassen Sie uns nun zu allererst hoffen, dass wir alle gesund und ohne größeren Schaden aus dieser Krise herauskommen werden, das ist das Wichtigste!

Und lassen Sie uns darauf vertrauen, dass die Zuchtverantwortlichen und die Prüfungsressorts in Zusammenarbeit mit dem Dachverband JGHV uns zu gegebener Zeit eine angemessene Lösung anbieten werden. Geben wir Ihnen die Zeit, die sie benötigen!

Bitte werben Sie bei Ihren Mitgliedern um Einsicht für die besondere Situation und bitte informieren Sie auch Ihre Mitglieder aktiv darüber, dass an Lösungen gearbeitet wird, und dass Lösungen zur Verfügung stehen werden!

Ganz persönlich möchte ich noch etwas loswerden:

All‘  diejenigen, die in dieser Zeit in Bezug auf Corona und die getroffenen Maßnahmen große Sprüche klopfen,

  • dass sie genau wüssten, wie mit Corona umzugehen ist
  • dass man Corona längst im Griff hätte, wenn man nur auf sie hören würde
  • dass dieser Corona-Hype doch alles übertrieben sei
  • dass dies alles nur eine Hysterie der Staatsmedien sei
  • dass doch alles halb so wild sei
  • dass man doch einfach weitermachen soll, wie bei der Grippe auch,

die sind nicht nur ignorant und dumm, sondern auch der Beweis, dass Dummheit und Ignoranz eben doch brandgefährlich sind!

Besonders schlimm ist dabei, dass solche Menschen nicht nur sich, sondern auch andere gefährden!

Bitte haben Sie Geduld, unterstützen Sie die geltenden Einschränkungen, auch wenn es schmerzt, und helfen Sie mit, dass wir gemeinsam aus dieser Krise kommen! Abstand halten und trotzdem zusammen halten!

Ich wünsche Ihnen allen alles Gute, bleiben Sie gesund!

Beste Grüße und Waidmannsheil

Wilfried Schlecht